lebenswerk.ai lebensgeschichten.ai Ein Angebot von lebenswerk.ai
In Zusammenarbeit mit mamazone e. V.

Eine Frau mit Brustkrebs ist sehr viel mehr als eine Brustkrebspatientin.

Ein geschützter digitaler Raum, in dem nicht die Krankheit im Mittelpunkt steht, sondern Ihre Lebensgeschichte. Begleitet von einer dialogbasierten KI, die zuhört, nachfragt und nichts beschönigt.

Denn auch Ihre Lebensgeschichte ist es wert, dass sie erzählt wird.

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Kostenfrei in der Erprobungsphase · Für Frauen während und nach der Erkrankung

Porträt einer Frau am Fenster

Die mamazone Edition

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V.

Die mamazone Edition von Lebenswerk.ai eröffnet Frauen einen Raum, ihre Brustkrebserfahrung als Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte zu erzählen und einzuordnen. Dabei begegnet ihnen die Anwendung nicht primär als Patientinnen, sondern als ganzen Menschen mit einer Geschichte vor, während und nach der Diagnose.

Das Erzählen kann sichtbar machen, was sich verändert hat und was geblieben ist; was erschüttert wurde und was trägt; was eine Frau selbst vermag und wo sie von anderen getragen wird. Sie muss aus ihrer Erkrankung weder Stärke noch Sinn noch Wachstum gewinnen. Zugleich darf erfahrbar werden, dass ein Mensch auch unter schwierigen und nicht selbst gewählten Bedingungen handeln, entscheiden, Beziehungen gestalten und Schweres bewältigen kann.

Brustkrebs wird damit weder verharmlost noch zur bestimmenden Identität gemacht. Er ist etwas Bedeutsames, möglicherweise Lebensveränderndes, das dieser Frau widerfahren ist – innerhalb einer Lebensgeschichte, die davor begonnen hat und größer bleibt als ihre Diagnose.

Was sich mit der Diagnose verändert

Eine Brustkrebsdiagnose verändert innerhalb kurzer Zeit sehr viel. Plötzlich bestimmen Befunde, Untersuchungen, Therapieentscheidungen, Termine und medizinische Fachbegriffe einen Alltag, der kurz zuvor noch ein ganz anderer war.

Aus einer Frau mit einer eigenen Geschichte, Beziehungen, Aufgaben, Interessen, Plänen und Vorstellungen von ihrer Zukunft wird beinahe über Nacht auch eine Patientin.

Die geplante Anwendung setzt genau hier an.

Ein Raum, in dem die Person im Mittelpunkt steht

Die Anwendung bietet Frauen mit Brustkrebs nach ihrer Erkrankung – und, wenn sie das möchten, auch während der Therapie – einen geschützten digitalen Raum. Mithilfe einer dialogbasierten KI werden die Nutzerinnen dabei begleitet, das Erlebte einzuordnen, eigene Kraftquellen wahrzunehmen, persönliche Muster und Ressourcen aus ihrer Lebensgeschichte wiederzuentdecken und herauszufinden, was ihnen in der gegenwärtigen Situation Halt gibt.

Zwei Frauen im Gespräch an einem Küchentisch

Die Geschichten unseres Lebens stärken unsere Beziehungen.

Das Erlebte einordnen

Im Gespräch entsteht Reihenfolge: was war, was ist, was noch offen ist. Ohne Bewertung, im eigenen Tempo.

Kraftquellen wahrnehmen

Menschen, Orte, Tätigkeiten, Überzeugungen, die tragen – auch wenn sie im Moment aus dem Blick geraten sind.

Muster wiederentdecken

Wie Sie frühere schwere Zeiten bewältigt haben, sagt etwas darüber, was Ihnen auch jetzt zur Verfügung steht.

Halt finden

Nicht ein Befund, sondern Ihre Geschichte in Ihren Worten – nachlesbar, wann Sie möchten.

Frau am Notebook in einer Videokonferenz mit anderen Frauen

Online und doch gemeinsam

Online und digital, aber doch gemeinsam und verbunden mit unseren Lebenswerk.ai Biographiearbeitsgruppen.

Worum es ausdrücklich nicht geht

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst positiv zu denken, die Krankheit als Chance zu interpretieren oder in jeder Krise persönliches Wachstum finden zu müssen.

Die Anwendung soll auch Angst, Wut, Erschöpfung, Ambivalenz, Trauer und Ungewissheit aushalten können.

Ausgangspunkt

Eine Frau mit Brustkrebs ist sehr viel mehr als eine Brustkrebspatientin.

Ihre bisherige Geschichte verschwindet mit der Diagnose nicht. In ihr liegen Erfahrungen, Beziehungen, Fähigkeiten, Werte, Bewältigungsstrategien und Kraftquellen, die gerade jetzt bedeutsam werden können.

Notizhefte, Tasse und Schlüssel auf einer Fensterbank im Gegenlicht

So entsteht ein Gespräch

Frau auf dem Sofa am Fenster, die in ihr Smartphone spricht

Sie sprechen einfach – zu Hause, in Ihrem Tempo.

SCHRITT 01

Sie beginnen, wo Sie möchten

Bei der Kindheit, beim letzten Sommer oder bei dem Tag, an dem der Befund kam. Es gibt keine richtige Reihenfolge und keine Pflichtfragen.

SCHRITT 02

Die KI hört zu und fragt nach

Sie sprechen, die Anwendung hört zu. Nachgefragt wird ruhig und konkret – nach Menschen, Situationen, Entscheidungen. Sie können jederzeit abbrechen oder ein Thema auslassen.

SCHRITT 03

Ihre Geschichte bleibt bei Ihnen

Aus den Gesprächen wird ein Text, der Ihnen gehört. Sie entscheiden, ob er privat bleibt oder ob Sie ihn mit Menschen teilen, die Ihnen wichtig sind.

Worum es in den Gesprächen geht

Dreizehn Themenfelder stehen bereit. Keines muss besprochen werden, die Reihenfolge liegt bei Ihnen, und jede Frage darf offen bleiben.

Mein Leben vor der Erkrankung Meine Geschichte mit Brustkrebs Was sich verändert hat – und was geblieben ist Mein Körper und mein Erleben Wie ich mich selbst sehe Was ich schon geschafft habe Was und wer mich trägt Wo ich handeln und entscheiden kann Freude, Lebendigkeit und das ganz normale Leben Was vor mir liegt Was ich anderen Frauen mitgeben möchte Was Ärztinnen, Ärzte und das Gesundheitssystem wissen sollten Was noch zu meiner Geschichte gehört

Ein Auszug aus den Fragen

„Wenn du an die Zeit vor deiner Diagnose denkst: Wie sah ein ganz normaler Tag bei dir aus?“

„Gab es seit deiner Diagnose einen Moment, in dem du etwas getan, gesagt oder gedacht hast und dachtest: Ja, das bin einfach ich?“

„Denk an einen Moment seit deiner Diagnose, an dem du dich nicht allein gefühlt hast. Was ist da passiert?“

„Vieles an dieser Erkrankung kannst du nicht bestimmen. Wo erlebst du trotzdem: Hier kann ich entscheiden?“

„Wann hast du zuletzt richtig gelacht?“

Gefragt wird nach Momenten, nicht nach Konzepten – und immer nur eine Frage auf einmal.

Vertraulich, freiwillig, jederzeit beendbar

Ihre Erzählungen werden nicht veröffentlicht und nicht an Dritte weitergegeben.

Sie entscheiden, was Sie erzählen, wie lange und ob überhaupt.

Sie können Ihre Daten und Ihre Geschichte jederzeit löschen lassen.

Entwicklung und Erprobung erfolgen in Zusammenarbeit mit mamazone e. V. – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs.

Wichtiger Hinweis

Diese Anwendung ist kein medizinisches Angebot. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung, keine psychoonkologische Beratung und keine Psychotherapie.

In akuten Krisen wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt, an eine psychoonkologische Beratungsstelle oder an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 (kostenfrei, rund um die Uhr).

Was Frauen erzählen, kann die Versorgung verändern

In Befunden und Arztbriefen steht, was messbar war. Was eine Frau selbst als entscheidend erinnert – welche Information zur richtigen Zeit kam, wer im richtigen Moment da war, welche Unterstützung gefehlt hat – bleibt darin unsichtbar.

Wer möchte, kann die eigene Geschichte deshalb der wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung stellen. Dafür braucht es immer eine gesonderte, freiwillige Einwilligung, die unabhängig von der Nutzung der Anwendung ist und jederzeit widerrufen werden kann. Ausgewertet wird ausschließlich anonymisiert und über viele Erzählungen hinweg: nicht einzelne Schicksale, sondern wiederkehrende Muster – welche Fragen Frauen beschäftigen, wo Erfahrung und Versorgung auseinandergehen, was Frauen einander weitergeben würden.

Die Erkenntnisse gehen dorthin zurück, wo sie wirken können: in die Arbeit von mamazone, in Fortbildung, in Kongressbeiträge, in Gespräche mit Behandelnden. Und wer nichts weitergeben möchte, verliert dadurch nichts. Eine Lebensgeschichte, die vollständig privat bleibt, ist eine vollständige Nutzung dieser Anwendung.

Neu in der Versorgungsforschung

Erzählungen, die sich erstmals auch zählen lassen

Wir schlagen die Brücke zur Versorgungsforschung: Qualitative Interviewdaten lassen sich mithilfe von KI nun auch quantitativ analysieren – Muster, Häufigkeiten und Zusammenhänge über viele Erzählungen hinweg, ohne dass die einzelne Geschichte darin verschwindet.

Das ist bisher noch nirgendwo gemacht worden und öffnet der Versorgungsforschung ganz neue Möglichkeiten. Sie helfen also mit Ihrer Geschichte auch anderen Menschen und können die medizinische Versorgung verbessern.

20 %

Ein Fünftel des Erlöses geht an mamazone e. V.

Von jedem Erlös der mamazone Edition gehen 20 Prozent an Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V. Wofür das Geld eingesetzt wird, entscheidet mamazone selbst. Wer hier seine Geschichte erzählt, unterstützt damit auch die Frauen, die nach ihr kommen.

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V.
Frau liest in ihrem eigenen Buch

Das Ergebnis ist Ihr eigenes Buch

Aus den Gesprächen entsteht ein gebundenes Werk in Ihren eigenen Worten – zum Behalten, zum Weitergeben oder einfach zum Wiederlesen. Sie entscheiden, wer es zu sehen bekommt.

Als eine der ersten dabei sein

Die Anwendung wird derzeit gemeinsam mit Frauen aus dem Netzwerk von mamazone e. V. entwickelt und erprobt. Wenn Sie mitmachen möchten, hinterlassen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse. Wir melden uns, sobald die nächste Gruppe startet.

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Ein Projekt von lebenswerk.ai, unterstützt von

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V.